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T...
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- Tag:
- Im alltaglichen Sprachgebrauch die Zeit, die die Erde für
eine Umdrehung um ihre Achse braucht. Ein Sterntag ist die
Rotationsperiode der Erde in bezug auf die Sterne (23h 56min 4,091
s). Ein Sonnentag ist die Zeitspanne zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Mittagen (Sonnenhöchststanden). Der mittlere Sonnentag ist 24h
3min 56,555s, also etwas länger als der Sterntag, da sich die
Sonne ostwärts auf der Ekliptik entlang bewegt. Der bürgerliche
Tag ist auf 24 Stunden festgelegt.
- tägliche Bewegung:
- scheinbare Bewegung der Himmelsphäre im Verlauf eines Tages
in Ost-West Richtung, verursacht durch die in umgekehrter Richtung
erfolgende Erdrotation.
- Tektite:
- Kleine, glasartige Objekte, die aerodynamisch geformt und
wahrscheinlich zweimal erhitzt worden sind. Es wurde angenommen,
daß es sich um Glasmeteorite handeln würde; heute geht man
jedoch davon aus, daß Tektite irdischen Ursprungs sind.
- Telemetrie:
- Technik der Funkübertragung von Messungen und Beobachtungen,
die von unerreichbaren Instrumenten aus gemacht worden sind (z.B.
unbemannten Raumsonden), zu einem Ort, an dem Analysen und
Auswertungen vorgenommen werden können.
- Teleskop:
- Hauptinstrument zum Auffangen des Lichts von Himmelsobjekten.
Das so entstandene Bild kann vergrößert werden. Man
unterscheidet zwei Haupttypen: Reflektoren und Refraktoren. Die
größten Teleskope der Welt sind ausnahmslos Reflektoren,
da ein Spiegel von unten abgestützt, eine Linse jedoch nur
am Rand gehalten werden kann. Wenn diese Linse extrem groß
ist, kann sie sich wegen ihres hohen Eigengewichts durchbiegen
und verformen und damit unbrauchbar werden. Die maximale Linsengröße
liegt daher bei ca. 1m Durchmesser.
- Terminator:
- Schattengrenze zwischen Tages- und Nachthälfte des Mondes
oder eines Planeten. Da die Mondoberfläche bergig ist,
erscheint die Grenze rauh und gezackt, und einzelne Bergspitzen
können sich auch noch auf der Nachtseite im Sonnenlicht vom
dunklen Untergrund abheben. Merkur und Mars, die beide auch
mondähnliche Phasen aufweisen, haben gleichmäßige Terminatoren,
wahrscheinlich aber nur deshalb, weil wir sie nicht im
Detail beobachten können. Dabei ist die Oberfläche des Merkur
ähnlich gebirgig wie die des Mondes. Der Terminator auf dem
Mars wirkt ebenfalls glatt, obwohl inzwischen bekannt ist,
daß seine Oberfläche eine sehr zerklüftete Struktur aufweist.
Photographien der Erde, aufgenommen vom Mond oder dem Weltraum
aus, zeigen wegen der vorhandenen Atmosphäre eine im Vergleich
zum Mond sehr "weiche" Schattengrenze.
- Tesla:
- Kurzzeichen T, Einheit der magnetischen Flussdichte; 1
T= 1 Wb/m2= 1Vs/m2= 104 G (Gauß).
- Tierkreis:
- Ein Gürtel, der sich über die gesamte Himmelskugel
erstreckt, jeweils 8° beiderseits der Ekliptik, in dem Sonne,
Mond und helle Planeten ständig zu finden sind. Das Band zieht
sich durch alle 12 Sternbilder des Tierkreises und einen
kleinen Teil des Ophinchus (Schlangenträger).
- Tierkreissternbilder:
- Die 12 in der Astrologie benutzten Tierkreiszeichen:
Aquarius (Wassermann), Aries (Widder), Cancer (Krebs), Capricornus
(Steinbock), Gemini (Zwillinge), Leo (Löwe), Libra (Waage),
Pisces (Fische), Sagittarius (Schutze), Scorpius (Skorpion), Taurus
(Stier), Virgo (Jungfrau).
- Trojaner:
- Asteroiden oder Planetoiden, die sich in der Jupiterbahn
um die Sonne bewegen. Die Trojaner befinden sich in zwei Gruppen
einmal 60° vor und einmal 60° hinter dem Jupiter, so daß
es nicht zur Kollision kommen kann. Bisher sind mehr als ein Dutzend
Trojaner bekannt.
- Troposphäre:
- Unterste Schicht der Erdatmosphäre; sie reicht bis in
etwa 11 km Höhe über dem Meeresspiegel. Sie beinhaltet den
größten Massenanteil der Atmosphäre. In der Troposphäre
spielt sich nahezu das gesamte Wettergeschehen ab. Über der
Troposphäre liegt die Stratosphäre, dazwischen als
Grenzschicht die Tropopause.
- T Tauri-Sterne:
- Eine kleine Unterguppe der irregulären eruptiven Veränderlichen
mit etwa drei Dutzend bekannten Mitgliedern. Es handelt sich um
sehr junge Sterne der Spektralklassen F bis M in der Kontraktionsphase
zum Hauptreihenstern. Ihre Charakteristiken sind neben einem regellosen
Lichtwechsel kleiner Amplitude ganz spezielle spektrale Eigenschaften,
nämlich Emissionslinien, die auf eine ausgedehnte Gashülle
hinweisen. Man findet eine erhöhte Häufigkeit von Lithium,
das in den meisten anderen Sternen sehr selten ist. Die T Tauri-Sterne
sind meist in diffusen Nebeln zu finden, in denen die Sternentstehung
stattfindet.
Im Normalfall sind T Tauri-Sterne masseärmer als
die Sonne (0,2 bis um 1, maximal 2,5 Sonnenmassen). Viele T Tauri-Sterne
zeigen auch Flares, von denen man annimmt,
dass sie auf der selben Weise erzeugt werden wie bei den
Flare-Sternen, nämlich
durch ein starkes Magnetfeld, das durch rasche Rotaion aufgebaut wird.
Die Hüllen von T Tauri-Sterne bestehen aus Gas und Staub; sie
haben Radien von mehreren Astronomischen Einheiten, Temperaturen um
700 K und eine hohe Leuchtkraft. Bei T Tauri-Sterne z.B. beträgt
die Leuchtkraft das zehnfache der Sonnenleuchtkraft.
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Letzte Änderung: 16.05.2003 |