|
Die Organisationen
NASA NASA, Abkürzung für englisch National Aeronautics and Space Administration,
US-amerikanisches Bundesamt für Luft- und Raumfahrtforschung; gegründet
am 29.07.1958 zur Durchführung von Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der
Luft- und Raumfahrt. Die NASA übernahm am 30.09.1958 die Luftfahrtforschungsanstalt
NACA (National Advisory Committee for Aeronautics). Sie führte zahlreiche
Raketenstarts, Raumflüge um die Erde, Flüge zum Mond (auch Mondlandungen)
sowie Flüge zu Mars, Venus und Jupiter durch. Apolloprogramm. ESA
ESA, Abkürzung von englisch European Space Agency, Europäische Weltraumbehörde;
gegründet Mai 1975, ihr gehören 13 europäische Staaten an. Hauptprojekte
sind: Weltraumlabor Spacelab und Trägerrakete Ariane; Nachfolger von ELDO
und ESRO. Baikonur
Baikonur, Stadt in Kasachstan, 370 km entfernt vom nordöstlich des
Aralsees gelegenen, wichtigsten russischen Raketenstartplatz für bemannte
Weltraumunternehmungen. DGLR
Deutsche Gesellschaft für Luft- u. Raumfahrt e. V., Abkürzung DGLR,
hervorgegangen 1968 aus einer Fusion der Deutschen Gesellschaft für Raketentechnik
und Raumfahrt mit der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt;
der Internationalen Astronautischen Föderation (IAF) angeschlossen. Hauptaufgaben
der DGLR sind die Veranstaltung von Fachtagungen und die Herausgabe von
Fachzeitschriften. DLR
Deutsche Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt e. V., Abkürzung
DLR, 1988 hervorgegangen aus der Deutschen Forschungs- und Versuchsanstalt
für Luft- und Raumfahrt e. V., dem 1968 erfolgten Zusammenschluß folgender
Luftfahrtforschungsanstalten in der Bundesrepublik Deutschland: 1. "Deutsche
Versuchsanstalt für Luftfahrt" Abkürzung DVL, gegründet 1912 in Berlin.
2. "Deutsche Forschungsanstalt für Luftfahrt", Abkürzung DFL, gegründet
1936 in Braunschweig. 3. "Aerodynamische Versuchsanstalt", Abkürzung AVA,
gegründet 1907 in Göttingen. Die DLR betreibt überwiegend angewandte Forschung
auf dem Gebiet der Luft- und Raumfahrt, zunehmend auch der Energie-, Verkehrs-,
Erkundungs- und Umwelttechnik.
Letzte Änderung: 01.01.2003
|