Ariel. Einer der größeren Monde Uranus, entdeckt 1851 von W.
Lassel. Auf Bildern der Voyager 2 aus dem Jahre 1986 erscheint seine Oberfläche
stark von Kratern, Grabenverwerfungen und Tälern zerfurcht. Sein Erscheinungsbild
legt nahe, daß es in der Vergangenheit beträchtliche geologische Aktivitäten
gab.
Umbriel. Mond des Uranus, 1851 ebenfalls von W. Lassel entdeckt.
Auf den Bildern der Voyager 2 Mission im Jahre 1986 erkennt man das Umbriel
viel dunkler ist als die anderen vier Uranusmonde. Es scheint, als sei
die Oberfläche erst, astronomisch gesehen, kürzlich von dunklem Material
bedeckt worden. Auch er ist von Kratern übersät; einer davon, 110 km Durchmesser,
ist sehr hell, in auffälligem Kontrast zum Rest der Oberfläche.
Titania. Der größte Mond Uranus, 1787 von William Herschel entdeckt.
Beim Vorbeiflug der Raumsonde Voyager 2 im Jahre 1986 zeigte sich Titania
mit Kratern übersät, obschon es auch Gebiete mit gringerer Kraterdichte
gibt. Dies deutet darauf hin, daß es in der Vergangenheit oberflächenverändernde
Aktivitäten gegeben haben könnte. Die Oberfläche ist von Tälern und Brüchen
zerfurcht, einige davon teilen große Krater in zwei Hälften.
Oberon. Einer der großen Uranusmonde, ebenfalls von W. Herschel
im Jahre 1787 entdeckt. Seine Oberfläche ist mit Kratern übersät, von denen
viele von hellen Strahlen und Flächen mit Auswurfmaterial umgeben sind.
Einige weisen im Inneren sehr dunkles Material auf.
Letzte Änderung: 01.06.2003 |