Die Sternbilder - Das Kreuz des Südens

Deutscher Name Lateinischer Name Genitiv Abkürzung
Kreuz des Südens Crux Crucis Cru

Rektaszension Deklination Fläche (°)²
11h 56m bis 12h 57m -64° bis -55° 68



Sternkarte (29kB)

Die Sternbilder Wolf (links), Zentauer (rechts) und das Kreuz des Südens (links unten) aus Coelum stellatum von Christoph Semler, Magdeburg 1731 (132 kB)

Sichtbarkeit

Das Sternbild ist unterhalb von 26° Nord vollständig sichtbar. Ab 35° Süd ist das ganze Sternbild zirkumpolar.
Kulmination um Mitternacht Ortszeit: Mitte März.

Beschreibung

Crux Australis wurde erst 1679 als ein eigenes Sternbild anerkannt. Einer der vier Sterne (delta) ist mehr als eine Größenklasse schwächer als die anderen, was die Symmetrie ziemlich stört. Alpha, beta und delta sind heiß und bläulich-weiß, während gamma ein Roter M-Riese ist. Alpha (Acrux) ist eine Doppelstern. Seine Komponenten haben einen Abstand von 4,4" und eine Helligkeit von 1,4 bzw. 1,9 mag. Die dritte Komponente dieses Systems liegt in 90" Entfernung und hat eine scheinbare Helligkeit von 4,9 mag. Der B-Riese beta (Mimosa) ist 1,3mag hell und 350 Lichtjahre entfernt. Er ist 3000 mal so hell wie unsere Sonne. Das Sternbild liegt genau in der Milchstrasse. Eines seiner auffälligsten Objekte ist der Kohlensack - eine dunkele Staubwolke, die das Licht der dahinterliegenden Sterne verschluckt. Sie sieht aus wie ein "Loch" in der Michstrasse. In Crux gibt es mehrere offene Sternhaufen. Der bekannteste ist NGC4755 - eine Gruppe verschieden farbiger Sterne um kappa Crucis. Wegen ihrer schöenen Farben trägt sie den Namen "das Schmuckkästchen".


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HTML kodiert von Uwe Nolte und Hans-Peter Jäger. Letzte Änderung: 02.04.2010
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