Die Sternbilder - Der Indianer

Deutscher Name Lateinischer Name Genitiv Abkürzung
Indianer Indus Indi Ind

Rektaszension Deklination Fläche (°)²
20h 29m bis 23h 27m -74° bis -45° 294



Sternkarte (29kB)

Sternkarte aus "Mercurii philosophici firmamentum firmianum" von Corbinianus Thomas, Frankfurt/Leipzig, 1730 (95 kB)

Sichtbarkeit

Das Sternbild ist unterhalb von 16° Nord vollständig sichtbar. Ab 45° Süd ist das ganze Sternbild zirkumpolar.
Kulmination um Mitternacht Ortszeit: im August.

Beschreibung

Der hellster Stern, alpha, bildet ein Dreieck mit alpha Pavonis und Alnair in Grus. Es gibt hier keine interessanten Objekte für Teleskop-Beobachter. Man sollte erwähnen, daß epsilon Indi (Helligkeit 5,69) einer der nächsten Sterne ist, der mit dem bloßem Auge gesehen werden kann. Befände er sich in der Standardentfernung von 10 Parsec (32,6 Lichtjahre), hätte er eine scheinbare Helligkeit 7 mag. D.h. er wäre ohne optische Hilfsmittel unsichtbar. Epsilon Indi ist vom Spektraltyp K und hat eine orange Farbe. Trotz seiner geringen Leuchtkraft könnte er als ziemlich vielversprechender Kandidat für das Zentrum eines Planetensystems gelten.


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HTML kodiert von Uwe Nolte und Hans-Peter Jäger. Letzte Änderung: 02.04.2010
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