Die Sternbilder - Der Oktant

Deutscher Name Lateinischer Name Genitiv Abkürzung
Oktant Octans Octantis Oct

Rektaszension Deklination Fläche (°)²
0h 00m bis 24h 00m -90° bis -74° 291



Sternkarte (29kB)

Auschnitt aus "Planisphere contenant les Constellations Celestes", Paris 1756 von Nicolas Lacaille (113 kB)

Sichtbarkeit

Das Sternbild ist erst ab 16° Süd vollständig sichtbar. Dort ist das ganze Sternbild auch zirkumpolar.

Beschreibung

In diesem Sternbild liegt der südliche Himmelspol. Der hellste Stern in der südlichsten Konstellation ist gamma, ein orangefarbener Riese vom K-Typ, 75mal so hell wie die Sonne. Der südliche Polarstern sigma Octanis hat nur die Helligkeit 5,5 mag und ist auf den ersten Blick nicht einfach zu finden. Im selben Feld wie alpha Apodis stehen zwei schwache Sterne, epsilon Apodis (5,2) und eta Apodis (5,0). Diese zeigen direkt zum orangefarbenen delta Octanis (4,3), der zwei helle Sterne pi1 und pi2 Octanis, nahe bei sich hat. Chi Octanis (5,2) wird auf der anderen Seite des Blickfeldes sein. Wenn Sie ihn in der Mitte des Bildfeldes bringen, sollten Sie zwei weitere Sterne etwa gleicher Helligkeit sehen, sigma und jota. Sigma Octanis ist vom Typ F und weniger als siebenmal so hell wie die Sonne, so daß er im Vergleich mit dem nördlichen Polaris lichtschwächer ist. Der Pol bewegt sich langsam von ihm weg und der Abstand wird am Ende des Jahrhunderts 1 Grad betragen.


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HTML kodiert von Uwe Nolte und Hans-Peter Jäger. Letzte Änderung: 07.04.2010
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