Die Sternbilder - Der Pfeil

Deutscher Name Lateinischer Name Genitiv Abkürzung
Pfeil Sagitta Sagittae Sge

Rektaszension Deklination Fläche (°)²
18h 57m bis 20h 20m +16° bis +21° 80



Sternkarte (29kB)

Sternkarte aus J.E. Bodes Sternatlas von 1782 (185 kB)

Sichtbarkeit

Kulmination um Mitternacht Ortszeit: Mitte Juli.

Beschreibung

Sagitta, der Pfeil ist leicht an seiner Form zu erkennen. Die Pfeilform wird hauptsächlich von den hellen Sternen delta und gamma gebildet, zusammen mit alpha und beta (jeder mit einer scheinbaren Helligkeit von 4,37 mag).

Der A3 Hauptreihenstern zeta Sge (5.00 mag) besitzt in 8,4" Entfernung einen Begleiter von 9. Größe. Mit kleinen Teleskopen kann man dieses Paar auflösen.

Bei WZ Sge handelt es sich um eine wiederkehrende Nova, die von Zeit zu Zeit von 15. Größe bis zu einer Helligkeit von 7. Größe aufleuchtet. In diesem Jahrhundert ist dies bisher zweimal beobachtet worden: im Jahr 1913 und im Jahr 1946. Es kann zu jedem Zeitpunkt wieder zu einem solch enormen Helligkeitsansteig kommen.

In diesem Sternbild befindet sich auch der Sternhaufen M71. Er wurde früher als offener Sternhaufen klassifiziert. Heute glaubt man, daß er ein kugelförmiger Sternhaufen ist, obwohl er sehr viel weniger dicht ist als andere Sternhaufen dieser Art. M71 liegt auf halbem Weg zwischen gamma und delta. Er befindet sich in einer Entfernung von 18.000 Lichtjahren und seine scheinbare Helligkeit beträgt 8,0 mag. In Ferngläsern und kleinen Teleskopen erscheint der Kugelsternhaufen M71 als ein nebeliger, runder Fleck.


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HTML kodiert von Uwe Nolte und Hans-Peter Jäger. Letzte Änderung: 07.04.2010
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