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Finsternisse 2010
Eine Sonnenfinsternis ereignet sich, wenn der Mond vor die Sonne zieht. Zufällig erscheinen beide Körper fast gleich groß. Befinden sich Sonne, Mond und Erde praktisch in einer Geraden, verdeckt der Mond kurze Zeit die strahlende Sonnenscheibe, entweder partiell oder total (allerhöchstens jedoch 8 Minuten lang). Bei einer totalen Sonnenfinsternis wird die Umgebung der Sonne mit bloßem Auge (man darf niemals direkt in die Sonne schauen) sichtbar: die Chromosphäre, die Korona und Protuberanzen Bei einer partiellen Sonnenfinsternis wird die Sonne nicht ganz verdeckt, und die spektakulären Phänomene der totalen Sonnenfinsternis können nicht beobachtet werden. Wenn sich der Mond nahe seines größtmöglichen Abstandes zur Erde befindet (vgl. Apogäum), wirkt er etwas kleiner als die Sonne und wird von einem Ring der Sonne umrahmt (ringförmige Sonnenfinsternis). Auch dabei kann man die Phänomene der totalen Finsternis nicht beobachten. Eine Mondfinsternis ist zu beobachten, wenn der Mond in den Schatten
der Erde eintritt; dies kann partiell oder total geschehen. Im allgemeinen
wird der Mond dabei nicht völlig unsichtbar, da ein Teil des
Sonnenlichtes durch die Erdatmosphäre auf den Mond zurückgeworfen
wird.
Die Daten wurden mit Hilfe von RedShift 5 berechnet
© Lexikon der Astronomie: Hans-Peter Jäger Letzte Änderung: 21.12.2009 |
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